Durchgehende Schärfe in der Makrofotografie

Jeder Fotograf kennt die Problematik: Kleine Objekte mit von vorne bis hinten durchgehender Schärfe zu fotografieren ist nur mit erheblich technischen Aufwand möglich. Fachkameras oder Shift/Tilt-Objektive sind hier das Mittel der Wahl.

Dabei macht sich der Fotograf die sogenannte Scheimplugsche Regel zu Nutze. Durch verschwenken des Objektiv gegenüber der Aufnahmefläche (Sensor oder Film) wird die Schärfebene an die Ebene des zu fotografierenden Objektes angepasst. Da die Größe der Schärfeebene aber abhängig von der Blende auch dabei gleich bleibt, gibt es Einschränkungen bei der Objektgröße. und -form. Dies wirkt sich vor allem bei Detailaufnahmen von kleinen Objekten aus. Die hier eingesetzten Makroobjektive bieten auch bei kleinster Blende nur einen Schärfebereich von wenigen Millimetern. Verschwenkt man nun die Schärfeebene ist ein Objekt zwar von vorne bis hinten scharf abgebildet, nicht aber von oben bis unten.

Da wir uns alle im Rahmen der geltenden Physik bewegen lässt sich diese Problematik nicht beim fotografieren lösen.

Nun gibt es für dieses Problem einen Workaround, der zwar die physikalischen Gesetze nicht aushebelt, aber aufgrund der digitalen Bildverarbeitung einen Lösungsansatz bietet. Mittels aufwändiger Verarbeitungsalgorithmen gelingt es uns von pixelbunker.de kleinste Objekte gänzlich scharf in sehr großer Auflösung abzubilden.

Wir zeigen hier zwei Beispiele, die den Unterschied verdeutlichen sollen. Das linke Bild ist das von uns verarbeitete, das rechte ein normales Makro mit Maximalblende 32 (Hier macht sich neben der geringen Tiefenschärfe trotz der kleinen Blende die Beugungsunschärfe durch bei Blende 32 bemerkbar, welche das Bild insgesamt weicher macht).

Vergrößern Sie mit dem Schieberegler unter dem Bild in die entsprechenden Bereiche und vergleichen Sie.